Freitag, 26. Mai 2017

Wie erhalte ich Heilsgewissheit, und warum hab ich die noch nicht nach meiner Bekehrung? .

Wie erhalte ich Heilsgewissheit, und warum hab ich die noch nicht nach meiner Bekehrung? .
von Percy Sentisco

Folgender Text stammt von https://www.bibelkommentare.de  und ist ein Beispiel horrender, falscher Zusammenführung von Bibeltexten und Auslegung, wie man sie seit der letzen 1500 Jahre in der Kirchengeschichte kennt.
Da fragt ein Mensch, Wie erhalte ich Heilsgewissheit, und warum hab ich die noch nicht nach meiner Bekehrung? .

Hier der furchtbare Text, der von den Christen oft als sehr tröstlich empfangen wird:
""Sie schreiben, dass Sie bekehrt seien, aber noch keinen Frieden haben? Das heißt wohl, dass Sie noch keine Gewissheit Ihrer Errettung, Ihrer Annahme bei Gott haben, nicht wahr? Nun, da schauen Sie ohne Zweifel immer nur in sich selbst hinein und können so naturgemäß niemals Ruhe finden; denn in Ihrem Herzen können Sie bei aufrichtiger Denkweise niemals Gutes finden, sondern nur immer wieder Böses, d.h. Sünde.
Sie geben sich wahrlich mit noch vielen anderen Kindern Gottes der Täuschung hin, dass wir nach der Bekehrung absolut heilige Menschen sein würden. Das können wir aber hier auf der Erde niemals sein. Denn wenn wir auch durch die Wiedergeburt aus Wasser und Geist neue Menschen geworden sind, mit einem ewigen, göttlichen Leben, einem Leben, das unverlierbar und vollkommen ist, so behalten wir eben doch noch den alten Leib, in dem wir Knechte der Sünde und damit unter dem Urteil des Todes waren, und der wegen diesem Urteil sterblich geblieben ist.
Daher besteht auch nach der Wiedergeburt ein beständiger Kampf zwischen Geist und Fleisch in uns (vgl. Rö 7Gal 5). Woher könnte ein solcher Kampf kommen, wozu wäre die Waffenrüstung in Epheser 6,10-20 nötig, wenn wir durch die Bekehrung sündlos würden und bleiben könnten? Heilige Menschen, die nicht den Kampf zwischen Geist und Fleisch zu kämpfen hätten, gibt es keine.
Betrachten Sie einmal das Leben auch der großen Männer Gottes der Bibel. Wo ist einer, der ganz ohne Fehler wäre? Wo Sie auch hinblicken, in Ihr eigenes Herz oder um sich herum, finden Sie immer mehr oder weniger diesen Kampf. Manche Gläubige geben sich allerdings zu wenig oder gar keine Rechenschaft darüber, dass es ihrem neuen Wesen entspricht, diesen Kampf in der Kraft und Abhängigkeit des Geistes Gottes zu führen, dass wir befähigt werden, im Aufblick zum Herrn die Lüste des Fleisches im Tod zu halten.
Wenn nun Johannes in seinem 1. Brief (Kap. 3,9) sagt, dass der aus Gott Geborene nicht Sünde tut, weil Sein (d.h. Gottes) Same in ihm bleibe und dass er nicht sündigen könne, weil er aus Gott geboren sei, so müssen wir dies im Rahmen seines Gedankenganges auffassen und uns hüten, einen Vers herauszureißen. Johannes schreibt gegen die antichristliche Verführung und zu diesem Zweck zeichnet er das ewige Leben, sowie es uns vom Heiland selbst gezeigt und mitgeteilt worden ist: nämlich vollkommen. Er beschreibt die Charakterzüge, in denen sich das göttliche Leben auch bei uns offenbaren soll und zwar auf eine abstrakte, grundsätzliche Weise. Der neue Mensch, der aus Gott geboren ist, ist diesem natürlich wesensgleich, kann also als solcher nicht sündigen. Dadurch, dass wir neue Menschen geworden sind und den Heiligen Geist besitzen, haben wir die Möglichkeit gewonnen, durch Seine Kraft zu überwinden und nicht sündigen zu müssen; aber wir dürfen dies nicht so auffassen, als ob wir in unserm jetzigen Leibe dazu gelangen könnten, nicht mehr sündigen zu können. Der Kampf zwischen Geist und Fleisch ist da, aber wie bereits betont, in der Kraft und Macht des Heiligen Geistes vermögen wir Sieger zu sein.
Wenn Sie sich Ihrer Errettung freuen wollen, müssen Sie die Gewissheit allein beim Herrn suchen und vor allem Ihn bei Seinem absolut gültigen Wort nehmen, so wie Ihre Kinder Sie unbedingt beim Wort nehmen. Lesen Sie, was über die Errettung durch Glauben geschrieben sieht, z.B. in Johannes 3,16; 5,24; 10,27-30Römer 8,1; 8,312. Korinther 1,19-21. Glauben Sie ohne zu zweifeln, ohne Rückhalt und ohne Wenn und Aber. Bitten Sie dabei auch den Herrn, Ihnen zu helfen, diese Stellen recht zu verstehen und Seine Gedanken zu erfassen. Ich möchte Sie noch darauf hinweisen, dass gerade die Korinther, an denen betreffs ihres Wandels so viel auszusetzen war, mit "Heilige" angeredet werden (1. Kor 1,2).
Wenn Sie darüber klagen müssen, dass Sie geistlicherweise nicht weitergekommen sind, dann mag das eben von der mangelnden Gewissheit Ihrer Errettung herrühren. Wie können Sie vorwärtsschauen, vorwärtsschreiten, wenn Sie noch am Anfang herumlaborieren; wie können Sie danksagen, sich freuen? Erst wenn Ihre Errettung feststeht, indem Sie auf das unerschütterliche Fundament, Jesus, und Er als gekreuzigt, zurückschauen können, gewinnen Sie Kraft zum Wachsen und Wirken. Das beste Rezept ist: Vorwärts ans Ziel und aufwärts auf den Herrn schauen, sich selber aus dem Auge verlieren.""




Verwechslung von Fleisch und Leib!

Denn Leib ist Irdisch. Fleisch ist ein geistlischer Begriff!
Ein aus Gottgeborener ist nicht Fleischlich, da dass Fleisch tot ist und auch nicht mehr ständig in den Tod gehalten werden muss.
Gal. 5,1  beschreibt keine Sünder, die die Freiheit des Christusses empfangen haben, sondern daraufhin zielen, diesem Geschenk Gottes durch Christus zu harren, wenn es auch noch unglaublich erscheint.

BK:"Daher besteht auch nach der Wiedergeburt ein beständiger Kampf zwischen Geist und Fleisch in uns (vgl. Rö 7; Gal 5)"

Beide Bibelstellen stützen diese Aussage nicht! .


"Römer 6,11 So auch ihr, haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus."  ist keine Auffordung, sondern 

eine Bestandsaufnahme! 

Der Spruch: BK:"Glauben Sie ohne zu zweifeln, ohne Rückhalt und ohne Wenn und Aber"

 ist ein Schlag ins Gesicht für Zweifler! Ist doch sein Zweifeln seine Not. Er kann nicht anders! Unterschwellig wird ihm angeboten sich seines Zweifels in Selbstglaube  
(glaube an deinen Glauben) zu entledigen.  Glauben ist Gnade. Nicht Selbstaktivierung!!

So strotzt der ganze Bibelkommentar von Selbsterlösung, und das zeigt, das die Schreiber selbst einer Systematischen Theologie unterliegen.
Von der Freiheit des Christusses hat es nichts. Ausser man liest die angegebenen Bibeltexte durch den Geist der Wahrheit, der dorthin auch leitet. 


Und dann der Klassiker, Bibeltext durch Bibeltext die Schärfe nehmen!


1Johannes 3,9: “ Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt in ihm; und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist!

"Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns" (1. Joh 1,8). 

1. Johannes 1,8 steht in einem anderen Kontext! ! !

Wer so Bibeltexte in Beziehung setzt, seine eigene Sündhaftigkeit als Ausgangspunkt nimmt zur Erklärung, kommt unweigerlich zu diesem Ergebnis und zu solch einem Horriblen Artikel.

So werden denn auch biblische Gestallten genommen, um eben die eigene Meinung zu stützen.

Das die Bibeltexte selbst unter einer Heilszeit des Geistes Gottes stehen (niemand nimmt sie sich, sie müssen empfangen sein) , oder der persönlichen Heilszeit der Jünger (denn warum sollten die aus Gottgeboren sein nur weil sie Jünger sind?)  ,

wurde hier gar nicht beachtet!

"Wie erhalte ich Heilsgewissheit?" wurde gar nicht beantwortet !


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M. Wurmbrand distanziert sich von der “Hilfsaktion Märtyrerkirche”

Donnerstag, 18. Mai 2017

Niemals Satt in der Wüste


Dem Christen, der wohl herausgekommen ist aus Ägypten, der sich aber sträubt hineinzugehen in das Land der Verheißung, werden geistliche Dinge in zunehmendem Maße langweilig. Der Pastor auf der Kanzel, der Missionar auf dem Feld, der Leiter der Jugendoder Bibelgruppe, die der Kirche der Wüste angehören und durch die Umstände gezwungen sind, immer und immer wieder den christlichen Dienst der Form nach aufrechtzuerhalten, werden weniger und weniger Interesse haben an allem, was sie tun. In gleichem Maß werden sie uninteressiert für diejenigen, an denen sie ihren Dienst erfüllen. aus Seite 56 (Kirche in der Wüste)

Niemals Satt in der Wüste


Das heißt mit anderen Worten, daß sie in all den vierzig Jahren in der Wüste niemals satt waren. Das Manna
war nur gegeben worden, um das Leben zu erhalten, aber niemals
um das Volk zu sättigen. Gott wollte nicht, daß sie in der Wüste
satt und zufrieden sein sollten.
Das war ihr Benehmen in der Wüste: Jeder tat, was ihn gerade recht dünkt». 
Sie hatten nicht das geringste Verständnis für die Autorität Gottes. Jeder tat, was ihn recht dünkte; ihr Verhalten richtete sich nach ihren eigenen Ideen, die zwar ernst gemeint waren, aber mit der 
Herrschaft Gottes in ihren Herzen nichts zu tun hatte. Ein Mensch in der Wüste handelt vielleicht aus aufrichtigen Motiven; aber er wird immer versuchen, sein Verhalten gewissen Normen anzupassen. Sein christlicher Wandel und seine christliche 
Arbeit sind meist mehr eine Plage als die reine, ungetrübte Freude. «Denn ihr seid bisher noch nicht zur Ruhe gekommen und zu dem Erbbesitz, den der Herr, dein Gott, dir geben will» (5. Mose 12,9). 

W.I Thomas

Freitag, 12. Mai 2017

Sich mehr von Gott holen/Verheißungen

„Mitversetzt in die himml. Regionen, von dort wir Christus erwarten/Eph 2:6 und hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jesus,
Da sagt dann jemand: „“durch den Glauben haben wir Zugang.““ Und weil der Satz richtig ist, bemerkt kaum einer, dass dieser Satz aber den vorherigen Bibelvers mit seinen Inhalten negiert!
Andere Negation: „“… Gott wünscht, dass unsere Augen nach oben gerichtet sind, dort wo unser Erlöser … „“
Auch das steht da nicht! Obwohl Gott dies sicher auch wünscht. Aber es heißt:
Eph 2:6 und hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen Regionen in Christus Jesus,
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Manch einer versucht neue Lehren zu schaffen mit den Erklärungen der Schrift. Und das ergibt natürlich eine Aufforderung etwas zu tun! Sich mehr von Gott zu holen. Jemand sagte: „Wir müssen uns Gottes Verheissungen erkämpfen.“ Andere wieder wollen gerne einen Reifeprozess darin sehen.
Dabei bleibt Paulus immer bei dem selben Thema: Seid, wozu Christus kam.
Gal 4,1 „Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er sich in nichts von einem Sklaven, obwohl er Herr über alles ist;
2 sondern er ist unter Vormündern und Verwaltern bis zu der vom Vater festgesetzten Frist.
3 So waren auch wir, als wir Unmündige waren, unter die Elemente der Welt versklavt; “
ich habe früher auch immer gedacht, dass das Wort Ùnmündig`bedeutet, das man als Christ noch wachsen muss, „18“ werden muss. Aber das passt nicht zum Zusammenhang.
Paulus´ sein beispiel verknüpft Unmündig mit „In der welt lebend, für Gottes Reich tod!!!
4 als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn, geboren1 von einer Frau, geboren unter dem Gesetz,
5 damit er die loskaufte, die unter dem Gesetz waren, damit wir die Sohnschaft empfingen.
Wow. „Die Sohnschaft empfingen“.
Wie war denn der Sohn? Jesus Christus. Frei! Frei war ER!
Wir sollen wie ER sein. Ist zwar ungewohnt, der gedanke. Aber dennoch.
WANN IST MAN ERBE? Wenn man Sohn ist! Nicht wenn man gewachsen ist!
6 Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: Abba2, Vater!
7 Also bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; wenn aber Sohn, so auch Erbe durch Gott
Wessen Kind sind wir? Der freien oder der versclavten?
22 Denn es steht geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Magd und einen von der Freien;
23 aber der von der Magd war nach dem Fleisch geboren, der von der Freien jedoch durch die Verheißung.
Nein! Hier ist keine neue Lehre mit ´Wachsen`, oder älter werden. Geboren oder nicht. Das ist die Frage!
19 Meine Kinder, um die ich abermals Geburtswehen erleide, bis Christus in euch Gestalt gewonnen hat.
11 Ich fürchte um euch, ob ich nicht etwa vergeblich an5 euch gearbeitet habe.
Dieser Satz spricht nicht unsere theologisches Wissen an, dass wir denken sollen, und dann ist es richtig. Nein!
Paulus fürchtet um Nichtgeburten.

Dienstag, 9. Mai 2017

Ohne Bibellesen in den Tot ! Die Zauberbücher des Harry Potters.

Ist das Bibellesen für das Christsein konstitutiv?
Ja,das ist eine elementare Frage; Was bestimmt (Konstitutiv) mein Christsein?  Hier wird händeringend, jubelnd ,streitend darum gerungen. Es ist einigen nicht klar hier auf diesem Podium Erde!  Was jedoch klar ist, ist, das es nicht ein Buch sein kann das mich rettet oder In den “OhneFallschirmTod” schickt .
Das wäre für mich Zauberei mit einem Buch. Warum dann nicht So ein Buch wie bei Harry Potter nehmen?
Für viele Menschen ist die Bibel ein ganz besonderes Buch, Mit dem Gott es geschafft hat sich selbst zu verkündigen, durch verschiedene Kulturen und Menschen verschieden Zeitalters, und hindurch durch die Begrenztheit der Menschheit.

Ist das Bibel lesen für das Christsein konstitutiv?

Nach meiner Einsicht schreibt die Bibel dies nicht!
Sogar im Gegenteil entdecke ich überall den Hinweis darauf, dass der Geist Gottes in alle Wahrheit leitet, dass man die Schriften kennen kann aber nicht zu Jesus Christus Kommen will.
Bibellesen als Erziehungsmethode für die Christen zum Heil, Errettung scheint mir wieder ein Menschlich eingefügter Angstfaktor zu sein, der dem Inhalt der Bibel widerspricht.


Lass uns doch mal denken, dass die Bibel Liebesbriefe sind von unterschiedlichen Menschen an Gott oder von Gott an den Menschen. Und bin ich Gottinteressiert, bin ich natürlich auch an seinen Liebesbriefen interessiert.
Wird mir seine Liebe verloren gehen wenn ich seine Briefe nicht lesen ?
Von Seiten der Menschen scheint es oft dein Machtmittel zu sein welches dort propagiert wird, wo Derjenige der es propagiert noch selbst damit hadert, wie man es am besten den Menschen sagt, das Evangelium. Das Anliegen ist gut! Die Umsetzung allerdings gesetzlich/irdisch gesinnt in mehrerer Hinsicht. Das Zuverkündigende und der Verkündiger gehen von einer falschen Prämisse aus.


HERR über Inhalt und Sendung bleibt und ist allein der Geist Jesu Christi.

Die Freiheit


Es war gut gemeint, als ich meiner Frau zu Weihnachten ein Andachtsbuch zur laufenden Bibellese schenkte. Fast ist es Tradition. Schon unterschiedlichste Ausgaben haben wir geprobt. Unterm Strich war meine Frau allerdings oft enttäuscht, so dass wir immer noch auf der Suche sind.
Beim letzten Weihnachtsfest habe ich ein Buch verschenkt, dass in Zusammenarbeit mit der Herrenhuter Brüdergemeine herausgegeben wird und auf die Losungs- und Lehrtexte abgestimmt ist. Abermals eine Enttäuschung. Vor einigen Tagen war der Andachtstext so sinnentstellend, dass mir meine Frau das Buch in die Hand gedrückt hat: „Hier, das kannst du wieder haben!“
Es geht in der Andacht um die Auslegung des Verses: „Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“ (2. Korinther 3,17). Herangezogen wird ein Kinderbuch von Astrit Lindgren, nämlich Karlsson vom Dach. Karlsson sei beneidenswert, da er von sich eingenommen und „so völlig frei und unabhängig“ von „der Meinung und vom Urteil der anderen“ sei. Die Kinderbücher von Astrid Lindgren, das wird so sein, „atmen alle diese große innere Freiheit.“ Wenn wir solche Bücher lesen, gewinnt das „unendlich wichtige Gefühl Raum“, dass ich „kleiner Mensch gut bin, so wie ich bin“. Das macht mich stark und frei gegenüber allen, „die meinen, mich beurteilen zu dürfen, und deren Urteil mich schwach und abhängig macht.“ Wo Kinder und Erwachsene sich geliebt fühlen, von Menschen und von Gott, da entsteht die „Atmosphäre der Freiheit aus Gottes Geist, in der Menschen aufblühen können, frei werden vom Urteil der anderen und frei, ihren Weg zu gehen.“ 
Nun mag Vers 17 im Detail schwer zu verstehen sein (Abschnitt (a) heißt wörtlich: „Aber der HERR ist der Geist“). Sicher ist, dass Paulus nicht einer selbstgefälligen Lebenseinstellung oder einer Psychologie der Selbstannahme das Wort redet. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Dem Apostel geht es überhaupt nicht um ein stärkeres Selbstvertrauen oder um mehr Selbstbestimmung, sondern um das Christusvertrauen (V. 13, 4). Wenn schon der Gottesdienst des Buchstabens im Alten Testament wunderbar war, wie viel mehr herrlich ist dann der Dienst im Geist? Die Freiheit, um die es geht, ist nicht die Freiheit, zu tun oder zu lassen, was man für richtig hält, sondern die Freiheit, die durch das Erlösungswerk von Jesus Christus in unser Leben tritt. Diese Freiheit, die nicht aus meinem Innern kommt, sondern aus dem Geist, nimmt die Decke von meinen Augen fort und befähigt mich zu einer Lebendigkeit, die allein Gott schenkt und gefällt. Achtung, antwort auf dein Post: Nicht wo mein Geist ist, ist Freiheit, sondern Freiheit ist dort, wo der Geist des HERRN ist.
Hervorhebungen von bibeltagebuch.blogspot.com

Freitag, 5. Mai 2017

Warum brauch ich es so von Gott I Why Jesus ?


sagt: :Wenn ich dich richtig verstanden habe, gehst Du davon aus, dass Jesu Werk am Kreuz einen umfassenden, in diesem Leben erfahrbaren Sieg über Sünde, das sündige menschliche Wesen, Tod und Teufel errungen hat, den der Mensch in der Wiedergeburt erfährt – wenn er denn vom Heiligen Geist wiedergeboren wird. Hier machst du einen Unterschied zwischen den Christen, die noch im Fleisch wandeln und denen, denen dieses neue Sein in Christus zuteil wurde.
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antwortet:
ja; diesen unterschied erkenne ich aus den biblischen schriften im grossen akt gottes mit jesus christus: ansonsten macht das kreuz christi mir keinen sinn; die torheit gottes ist dann nur ein konzept ohne tieferen wert; der dann auch hätte in einem zuspruch gottes ohne dies kreuz hätte “funktionieren” können: das kreuz christi bedeutet also mehr; oder ist sinnlos.

“im Fleisch wandeln und denen, denen dieses neue Sein in Christus zuteil wurde.” 
Einfach: ausGottgeborene und nicht ausGottgeborene. Denn diese “Fleisch”betitelung hat in der Charismatischen Welt noch eine große Leidensgeschichte der Verdrehung und Unterdrückung. 
Weil man ja meinte, das man es selbst entscheidet, ob man glaubt oder nicht, ob man im Fleisch ist oder im Geist, ect. 

David Wilkerson hat sein Buch, das davon handelt bereut und revidiert: “Zweimal ICH”.

M.Luther glaubt das auch nicht, wenn man im Zusammenhang seine Aussage zu : “das biest kann schwimmen” untersucht.

Kurz: Entweder aus Gottgeboren oder NICHT!

Oder mit deinem Begriff: Jeder ist im “Fleisch”, der nicht aus Gottgeboren ist! Der ausGottgeborene ist nie im Fleisch, den sein “Fleisch” ist im Zustand mit Christus gekreuzigt. (Galterbrief der Bibel 2,18-22)
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sagt: Die erste Gruppe ist noch unter der Macht der Sünde und des Teufels und daher unfähig Gott anders als menschlich wahrzunehmen, zu deuten, sprich alles was diese tun (oder lassen) ist letztlich unerlöst.
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antwortet:
und das muss man nicht negativ verstehen; sondern kann dies einfach als himmlische Landkarte  verstehen. 

WER/WIE bin ICH!

“sprich alles was diese tun (oder lassen) ist letztlich unerlöst. ”
Ja! Immer unerlöst, wenn der Wind seines Geistes auch jeden Menschen (Atheisten, Humanisten, Moslems, Budhisten, egal) umwehen kann und Erlöstheitserfahrungen schenkt. Aber sie bleiben nicht. Weil Erlöstsein keine Erfahrung bleiben soll, sondern ein Zustand am Menschen. Nicht nur himmlische Stellung!
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Freitag, 28. April 2017

Die Größe Gottes gegenüber der Erbärmlichkeit der Götterbilder


Die Größe Gottes gegenüber der Erbärmlichkeit der Götterbilder

12 Wer hat das Wasser12 gemessen mit seiner hohlen Hand und den Himmel abgemessen mit der Spanne? Und wer hat den Staub der Erde mit einem Maß13 erfasst und die Berge mit der Waage gewogen, die Hügel mit Waagschalen? 
13 Wer hat den Geist des HERRN ermessen, und wer ist der Mann seines Rates, den er unterwiese14?
14 Mit wem beriet er sich, dass er ihm Einsicht gegeben und ihn belehrt hätte über den Pfad des Rechts und ihn Erkenntnis gelehrt und ihn über den Weg der Einsicht15unterwiesen hätte? 
15 Siehe, Nationen gelten wie ein Tropfen am Eimer und wie Staub auf der Waagschale. Siehe, Inseln hebt er hoch16 wie ein Stäubchen. 
16 Und der Libanon reicht nicht hin zum Brennholz17, und sein Wild reicht nicht hin zum Brandopfer. 
17 Alle Nationen sind wie nichts vor ihm und gelten ihm als18 nichtig und leer.
18 Mit wem wollt ihr Gott vergleichen, und was für ein Abbild wollt ihr ihm gegenüberstellen? 
19 Der Kunsthandwerker gießt das Götterbild, der Goldschmied beschlägt es mit Gold und mit silbernen Ketten vom Goldschmied. 
20 Maulbeerholz19 wählt er20, ein Holz, das nicht fault. Er sucht sich einen geschickten Kunsthandwerker, um ein Götterbild aufzustellen, das nicht wackelt. 
21 Habt ihr es nicht erkannt? Hört ihr es nicht? Ist es euch nicht von Anfang an verkündet worden? Habt ihr nicht Einsicht gewonnen von der Gründung der Erde her21
22 Er ist es, der da thront über dem Kreis der Erde, dass ihre Bewohner wie Heuschrecken erscheinen, der den Himmel ausspannt wie einen Schleier und ihn ausbreitet wie ein Zelt zum Wohnen, 
23 der die Fürsten dem Nichts übergibt, die Richter der Erde der Nichtigkeit gleichmacht.
24 Kaum sind sie gepflanzt, kaum sind sie gesät, kaum hat ihr Stamm Wurzeln in der Erde getrieben, da bläst er sie schon an. Sie verdorren, und ein Sturmwind trägt sie wie Stoppeln hinweg. 
25 Mit wem denn wollt ihr mich vergleichen, dem ich gleich wäre?, spricht der Heilige. 
26 Hebt zur Höhe eure Augen empor und seht: Wer hat diese da geschaffen22? Er, der ihr 23 an Macht und stark an Kraft, fehlt kein Einziger.
Heer hervortreten lässt nach der Zahl, ruft sie alle mit Namen: Vor ihm, reich
27 Warum sagst du, Jakob, und sprichst du, Israel: Mein Weg ist verborgen vor dem HERRN, und meinem Gott entgeht mein Recht? 
28 Hast du es nicht erkannt, oder hast du es nicht gehört? Ein ewiger Gott ist der HERR, der Schöpfer der Enden der Erde. Er ermüdet nicht und ermattet nicht, unergründlich ist seine Einsicht.